DIE EINSAMKEIT DER PRIMZAHLEN

Von Paolo Giordano

Weltbild

ISBN 978-3-86800-444-1

 

“Der grosse Roman einer unvollendeten Liebe”

Mattia hatte gelernt, dass es Paare von Primzahlen gab, zwischen denen immer eine gerade Zahl stand, die verhinderte, dass sie sich berührten. In Mattias Augen waren sie beide, Alice und er, genau dies: Primzahlen, allein und verloren, sich nahe, aber doch nicht nahe genug, um einander wirklich berühren zu können.

Ein einziger Tag in ihrer Kindheit, so scheint es, hat über ihr ganzes Leben entschieden. An einem solchen Tag verlor Alice für immer ihre Unbeschwertheit und das Vertrauen zu ihrem halsstarrigen Vater. Mattia hingegen verlor mit sechs Jahren seine Schwester, deren Hilfsbedürftigkeit er ein einziges Mal, für wenige Stunden, missachtet hatte. Seither quälen ihn Schuldgefühle, die er niemandem offenbart.

Sieben Jahre später lernen sich die beiden auf dem Gymnasium kennen.  Die Anziehungskraft zwischen ihnen scheint unwiderstehlich. Jeder erkennt im anderen die eigene Einsamkeit. Doch mit den Jahren werden die Hindernisse, die die beiden einander unbewusst in den Weg legen, höher und höher: bis sie sich entscheiden müssen.